Negretti-Schafbock

Foto: LVR-Industriemuseum, Jürgen Hoffmann ( Repro ) · CC-BY-SA

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Ausstellung

Sonderausstellung: "Von der Wolle"

Dauerangebot24 Termine

Über die Veranstaltung

Die Sonderausstellung „Von der Wolle“ im LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller in Euskirchen beleuchtet die vielschichtige Geschichte dieses Rohstoffs von 1800 bis in die Gegenwart. Sie thematisiert das komplexe Zusammenspiel von Tier, Maschinen und Mensch in der Wollverarbeitung über zwei Jahrhunderte. Die Ausstellung analysiert, wie sich die Nachfrage nach feiner Wolle um 1800 entwickelte und welche präzisen Anforderungen neuartige Textilmaschinen an das Material stellten, was zur gezielten Züchtung von Schafrassen führte. Des Weiteren wird der Druck auf Wolle durch Ersatzstoffe im 20. Jahrhundert erörtert, ein Trend, der durch Rohstoffknappheit und Autarkiepläne verstärkt wurde und zu einem Vertrauensverlust bei Konsument:innen führte. Ein Fokus liegt auch auf der Wiederentdeckung von Wolle im Zuge der Umweltbewegung ab den 1970er Jahren. Aktuell werden vielfältige Einsatzmöglichkeiten jenseits der Mode erforscht, wobei Aspekte wie Tragekomfort, Langlebigkeit und biologische Abbaubarkeit im Vordergrund stehen. Die Sonderausstellung bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit der Kultur- und Industriegeschichte der Wolle, einschließlich relevanter Debatten um Tierwohl und CO₂-Bilanz im globalen und regionalen Kontext. Besucher:innen erhalten auf rund 550 Quadratmetern umfassende Einblicke anhand von etwa 200 Exponaten, die größtenteils aus der museumseigenen Sammlung stammen.Die Sonderausstellung „Von der Wolle“ im LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller in Euskirchen beleuchtet die vielschichtige Geschichte dieses Rohstoffs von 1800 bis in die Gegenwart. Sie thematisiert das komplexe Zusammenspiel von Tier, Maschinen und Mensch in der Wollverarbeitung über zwei Jahrhunderte. Die Ausstellung analysiert, wie sich die Nachfrage nach feiner Wolle um 1800 entwickelte und welche präzisen Anforderungen neuartige Textilmaschinen an das Material stellten, was zur gezielten Züchtung von Schafrassen führte. Des Weiteren wird der Druck auf Wolle durch Ersatzstoffe im 20. Jahrhundert erörtert, ein Trend, der durch Rohstoffknappheit und Autarkiepläne verstärkt wurde und zu einem Vertrauensverlust bei Konsument:innen führte. Ein Fokus liegt auch auf der Wiederentdeckung von Wolle im Zuge der Umweltbewegung ab den 1970er Jahren. Aktuell werden vielfältige Einsatzmöglichkeiten jenseits der Mode erforscht, wobei Aspekte wie Tragekomfort, Langlebigkeit und biologische Abbaubarkeit im Vordergrund stehen. Die Sonderausstellung bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit der Kultur- und Industriegeschichte der Wolle, einschließlich relevanter Debatten um Tierwohl und CO₂-Bilanz im globalen und regionalen Kontext. Besucher:innen erhalten auf rund 550 Quadratmetern umfassende Einblicke anhand von etwa 200 Exponaten, die größtenteils aus der museumseigenen Sammlung stammen.

Nächste Termine

Donnerstag, 10. September 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Freitag, 11. September 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Samstag, 12. September 202611:00 Uhr – 18:00 Uhr
Sonntag, 13. September 202611:00 Uhr – 18:00 Uhr
Dienstag, 15. September 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Mittwoch, 16. September 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Donnerstag, 17. September 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Freitag, 18. September 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Samstag, 19. September 202611:00 Uhr – 18:00 Uhr
Sonntag, 20. September 202611:00 Uhr – 18:00 Uhr
Dienstag, 22. September 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Mittwoch, 23. September 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Donnerstag, 24. September 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Freitag, 25. September 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Samstag, 26. September 202611:00 Uhr – 18:00 Uhr
Sonntag, 27. September 202611:00 Uhr – 18:00 Uhr
Dienstag, 29. September 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Mittwoch, 30. September 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Donnerstag, 1. Oktober 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Freitag, 2. Oktober 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Samstag, 3. Oktober 202611:00 Uhr – 18:00 Uhr
Sonntag, 4. Oktober 202611:00 Uhr – 18:00 Uhr
Dienstag, 6. Oktober 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr
Mittwoch, 7. Oktober 202610:00 Uhr – 17:00 Uhr

Eindrücke